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Wer sind wir…

Wir sind David und Sibylle Graf, wir sind seit dem Februar 2012 verheiratet.

David hat an der ZHAW Aviatik studiert und hat nach dem Studium am Flughafen Zürich berufliche Erfahrung bei Jet Aviation Business Jets, Dnata, und Korean Airlines gesammelt.  Sibylle ist gelernte Pflegefachfrau und hat in der Schweiz zuletzt bei der Kinder-Spitex des Kanton Zürichs gearbeitet.

Vor unserer Zeit mit MAF haben wir gerne Projekte in der kirchlichen Jugendarbeit organisiert. Im Winter gingen wir gerne in die Berge um Ski und Snowboard zu fahren. Wir verbringen gerne Zeit mit Freunden und mögen italienisches Essen, Sport und Reisen.

 

Was machen wir…

Wir arbeiten seit Januar 2016 für Mission Aviation Fellowship. Seit September 2017 werden wir im Arnhem Land in den Northern Territories von Australien eingesetzt. David arbeitet als Pilot und hilft mit, einen Lufttransport für die lokale indigene Bevölkerung sowie für medizinisches Personal, Lehrer etc. zur Verfügung zu stellen. Sibylle arbeitet in diversen Projekten mit und unterstützt David in der Arbeit als Pilot.

Bevor wir nach Arnhem Land gezogen sind, hat David hat zwischen Januar 2016 und Mai 2017 die Ausbildung zum Missions- und Berufspiloten im MAF eigenen Flight Training Centre in Mareeba in Queensland absolviert. Da MAF ein Hilfswerk ist, werden die Löhne über Spenden finanziert. Wir müssen darum seit Januar 2016 unseren Lebensunterhalt über Spenden finanzieren.

 

Warum arbeiten wir bei MAF…

Sibylle:

Seit langer Zeit beschäftigte mich folgende Gedanken: Ich hatte in der Schweiz ein sehr gutes und privilegiertes Leben. Ein Leben im Überfluss! Dieses Glück haben nicht alle Menschen. Es könnte auch so aussehen: Keine Rechte, keine Bildung, nicht genügend zu Essen und zu Trinken, und wenn medizinische Hilfe nötig ist, dann gibt es keine oder nur sehr beschränkt. Für sehr viele Menschen auf der Welt ist das Alltag. Nun, ich weiss von diesem Zustand, und für mich stellte sich die Frage: „Was mache ich damit?“ Bedeutet mein Überfluss nicht, Verantwortung für Menschen zu übernehmen die weniger haben als ich? Aufgrund meines christlichen Glaubens habe ich das Bedürfnis diese Situation nicht einfach so hinzunehmen. Mein Wunsch ist es, Menschen denen es schlechter geht als uns helfen zu können und ihnen Gottes Liebe weiterzugeben.

David:

Viele Jahre bekam ich das „flying“ Magazin von MAF Schweiz zugeschickt. Die Storys von den Piloten, die den Komfort des westlichen Lebens aufgaben um fernab jeglicher Zivilisation vergessenen Völkern, Hilfe, Hoffnung und Heilung zu bringen, faszinierten mich sehr. Ich wusste tief in mir drin, dass ich eines Tages auch so ein Pilot werden möchte. Ich realisierte, dass auch ICH dazu berufen bin, Gott mit meinem Herz und meinen Fähigkeiten zu dienen.

Es dauerte aber noch einige Jahre bis das Studium beendet und einige Erfahrung in der Berufswelt gesammelt war. Nachdem Sibylle und Ich dann gemeinsam an einem MAF-Info Tag teilngenommen haben an welchem wir mehr über den Dienst von MAF hörten, wusste ich definitiv, dass dies für eine Zeit unseres Lebens der Platz sein soll. Zusammen hatten wir viel darüber diskutiert und uns damit auseinandergesetzt. Schlussendlich waren wir überzeugt, dass dies der Weg für uns ist. Ich glaube, dass Gott uns in den nächsten Jahren bei MAF haben möchte und uns gebrauchen kann um Menschen in Not zu dienen.

 

Heimatgemeinde…

Die Jahre vor unserem Einsatz gehörten wir zur Chrischona Gemeinde Andelfingen uns fühlten uns sehr wohl da. Wir waren in der Gemeinde für die Jugendarbeit verantwortlich. Wir konnten in dieser Zeit viel profitieren und schätzen die guten Beziehungen zu den Jugendliche wie auch Erwachsenen, welche wir über die Jahre aufbauen konnten.

Wir freuen uns, dass die Chrischona Gemeinde Andelfingen hinter uns und unseren Plänen steht. Sie setzt uns für diesen Dienst frei und ermutigt uns. Weiterhin ein Teil der Gemeinde bleiben zu können, auch wenn die Distanzen grösser sind, ist für uns sehr wichtig.